Wie stelle ich Apfelwein selbst her?
Wer seinen Apfelwein nicht unbedingt im Geschäft kaufen möchte, der sollte sich ganz einfach mal selbst an der Herstellung versuchen. Das leckere gute Tröpfen im Supermarkt oder im Weinfachhandel zu kaufen, dass kann ja schließlich jeder. Doch die eigene Herstellung ist ein Spaß für die ganze Familie.
Was man dazu in erster Linie braucht ist ein großer Apfelbaum. Dabei gilt als Faustregel, aus 50 Kilo Äpfeln lässt sich etwa 30 Liter Apfelwein gewinnen. Da dieser gut gelagert werden kann und so lange hält lohnt es sich, auf jeden Fall gleich eine größere Menge Apfelwein herzustellen. Wer keinen Apfelbaum im Garten hat, der fragt mal beim Bauern nach, dort sind zur Erntezeit immer reichlich Äpfel vorhanden und wer selbst pflückt, spart viel Geld.
Sind die Äpfel dann gepflückt, werden sie gewaschen. Das geht in einer großen Platikwanne für Babys entweder draußen oder im Keller. Danach müssen die Äpfel zerkleidert werden und dabei gedrückt. Anschließend werden die Stücke dann gewrungen und daraus der Saft gewonnen. Das klappt leicht in einem großen Bettlaken. Wem das alles zu anstregend ist, der kann sich das bei vielen Obstbauern in der Region machen lassen und kauft dort einfach frisch gepressten Apfelsaft.
Zum Abfüllen eignen sich sowohl Glasbehältnisse oder Plastikkanister.
Die werden zunächst mit heißem Wasser gereinigt und dann befüllt. Oben drauf kommt ein Verschluss, der mit einem sogenannten Gärspund versehen ist. Dieser lässt später bei der Gärung die Gase entweichen und sorgt für ein gutes Klima im Kanister. Nun machen die Hefe und der Fruchtzucker der Äpfel den Rest und die Kaninster müssen einige Tage stehen. Die Gärung ist abgeschlossen, wenn keine Bläschen mehr in der Flüssigkeit zu sehen sind.
Dann braucht man den Wein nur noch in gereinigte Glasflaschen abzufüllen, beispielsweise Wasserflaschen und diese ordentlich verschließen. Im kühlen Keller hält sich der Apfelwein jetzt viele Monate und das ganz ohne den Zusatz von chemischen Stoffen.