Andere Länder
Wer jetzt denkt, die Herstellung und der Genuss von Apfelwein sei eine typisch deutsche Tradition, der irrt. Auch in anderen Ländern haben die Menschen ein Faible für den feinen Apfelwein.
Die Frazosen lieben ihren Cidre, in den USA, England, Irland und Schweden nennt man den Apfelwein Cider. In Slowenien Jablocnik, in Finnland Siideri und in Spanien Sidra. In unserem Nachbarland Österreich und auch in der Schweiz heißt es schlicht Most.
Die Herstellung dieses Weines ist also längst keine deutsche Erfindung und wird auch gerne in anderen Ländern rund um den Globus verteilt getrunken. Dabei ist die Herstellung in ihren Grundzügen die gleiche wie bei uns, allerdings wird dabei nicht zwingend zwischen Wein aus Äpfeln und aus Birnen unterschieden. Oft ist es eine Mischung aus beidem.
Allgemein gibt es in vielen Ländern wie Spanien und Frankreich, zwei unterschiedliche Arten von Apfelwein. Einmal eine klare und eher spritzige Variante, die beispielsweise in der Schweiz Apfelwein genannt wird und eine trübe Variante, dem Most. Dabei erinnert der Most eher an normalen Apfelsaft in naturtrübem Zustand und ist säuerlich.
Gerade die Franzosen lieben es, ihren Wein mit Kohlensäure zu versetzen und knüpfen damit an die Herstellung des Champagners oder auch Sekts an. Hier wird sowohl die saure Version als auch die liebliche Version getrunken. Die süßliche Variante wird dort Cidre Breton genannt und entstammt der Bretagne und den Ausläufern der Normandie. Auch im Baskenland und in Spanien liebt man es eher süß als herb.